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Bluthochdruck und Diabetes: 10 Fragen - 10 Antworten |

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Birgit Adam, Diabetesberaterin DDG, St. Josefskrankenhaus Heidelberg
Zu hoher Blutdruck ist eine ernst zunehmende Erkrankung. Glücklicherweise läßt sich eine Hochdruckerkrankung heute sehr gut behandeln. Für Menschen mit Diabetes ist dies besonders wichtig.
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Frühe Erkennung und eine gute Behandlung des Blutdrucks sind heute genauso entscheidend wie eine gute Blutzuckereinstellung!!
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Eigentlich sind es auf den ersten Blick zwei ganz unterschiedliche Erkrankungen, die zwar häufig gemeinsam auftreten, aber nur auf den ersten Blick auch wirklich unabhängig voneinander sind.
Treten Diabetes und Bluthochdruck zusammen auf, können anfangs unbeteiligte Organe stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine Erkrankung begünstigt die Folgen der anderen und umgekehrt.
Da gilt es nun in diesen "Kreislauf" schnell einzugreifen und den Bluthochdruck konsequent zu behandeln.
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1. Nun, was ist unser Blutdruck eigentlich? |

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Unser Herz arbeitet wie eine Pumpe und hat die Aufgabe alle Organe des Körpers mit Blut zu versorgen. Das Röhrensystem der Blutbahnen ( zu vergleichen mit dem Rohrsystem einer Heizung ) bringen mittels Pumpe (Herz ) Blut zu den Organen, z.B. zu den Gehirnzellen oder zum Auge.
Dies erfordert natürlich einen gewissen Druck - den Blutdruck.
Jeder kennt die Blutdruckangaben, die in der Regel aus zwei Werten bestehen, etwa z. B. "140 / 80".
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Der höhere sogenannte systolische Wert beschreibt den Druck im Kreislaufsystem, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und dabei das Blut in die Arterien pumpt.
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Der niedrigere sogenannte diastolische Wert gibt Auskunft über den Druck, der im Körper herrscht, wenn der Herzmuskel entspannt ist und wieder mit Blut gefüllt wird.
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Der systolische Blutdruck spiegelt demnach die "Spitzenbelastung", der diastolische, die "Dauerbelastung" für Herz und Gefäße wider. Beide Blutdruckwerte sind gleichermaßen wichtig, wenn es um die Entstehung von druckbedingten Folgeerkrankungen geht!
Der Blutdruck schwankt im Tages- und Nachtverlauf ganz erheblich. Körperliche Belastungen, Stress, Trauer oder Freude lassen ihn steigen oder fallen. In der Nacht liegt der Blutdruck normalerweise tiefer als am Tage.
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2. Was heißt heute normaler Blutdruck? |

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Die Grenze zwischen normalem und erhöhtem Blutdruck hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich bei 140 / 90 mmHg festgelegt. Wird dieser Wert bei mehreren Messungen überschritten, liegt ein Hochdruck vor, nach dessen Ursachen weiter geforscht und der behandelt werden muss.
Allerdings hat die WHO auch unterhalb von 140 / 90 mmHg einen Bereich definiert, der als "hoch-normaler" Blutdruck gilt.
Bei Menschen mit Diabetes können blutdrucksenkende Maßnahmen bereits im "hoch-normalen" Bereich (systolischer Wert 130 - 139, diastolischer Wert 85 - 89 mmHg) sinnvoll sein. Als "optimal" gilt laut WHO ein Blutdruck von unter 120 / 80 mmHg (Tab. 1).
Tab. 1: Einteilung der Blutdruckwerte
Die Weltgesundheitsorganisation hat 1999 eine neue Klassifikation der Blutdruckwerte herausgegeben, die in der Tabelle aufgeführt ist.
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| Klassifikation |
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systolischer Blutdruck |
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diastolischer Blutdruck |
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| Optimal |
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< 120 |
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< 80 |
| Normal |
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< 130 |
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< 85 |
| Hochnormal |
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130-139 |
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85-89 |
Einteilung bei Bluthochdruck:
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| Mild |
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140-159 |
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90-99 |
| Mittelschwer |
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160-179 |
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100-109 |
| Schwer |
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>= 180 |
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>= 110 |
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3. Warum ist erhöhter Blutdruck gefährlich? |

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Weil er allein oder in Gemeinschaft mit anderen Risikofaktoren wie Diabetes, erhöhten Blutfetten und Rauchen die Blutgefäße angreift.
Aufgrund von Langzeitbeobachtungen lässt sich in etwa angeben, wie hoch bei jedem einzelnen Schweregrad des Bluthochdruckes das Risiko ist, eine Herzkreislaufschädigung zu bekommen.
Für Patienten mit Diabetes und gleichzeitiger beginnender Nierenschädigung ist dieses Risiko - unabhängig vom Schweregrad der Hypertonie - immer als "sehr hoch" einzustufen.
Dies bedeutet: Diese Patienten profitieren besonders durch eine Bluthochdruck-Therapie, auch wenn der Blutdruck anscheinend noch im "normalhohen" Toleranzbereich liegt.
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4. Was passiert denn in den Gefäßen? |

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Beim Gesunden sind die Gefäße elastisch und können sich der jeweiligen Belastungssituation anpassen. Bei erhöhtem Blutdruck kann es durch ständige Dauerbelastung der Arterienwand zu Gefäßveränderungen kommen, die mit einer Verdickung, Verkalkung und dem Elastizitätsverlust des Gefäßes einhergehen. Das Gefäß wird immer enger, der Blutdruck immer höher. Die Organe können schwer geschädigt werden.
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5. Ich habe einen zu hohen Wert gemessen, was nun? |

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Aus einem einmal gemessenen überhöhten Blutdruckwert lässt sich noch lange nicht auf einen bestehenden Hochdruck schließen! Dazu schwankt der Blutdruck auch bei Gesunden viel zu stark. Es sind daher Kontrollmessungen notwendig. Erst wenn mindestens zwei weitere Messungen über 140 / 90 mm Hg liegen, kann man von einem Hochdruck sprechen.
Diese Kontrollmessungen sollten nicht nur an verschiedenen Tagen, sondern möglichst auch an verschiedenen Orten geschehen, nicht nur in der Arztpraxis sondern auch zuhause oder am Arbeitsplatz. Denn es gibt Menschen, bei denen steigt der Blutdruck bei der Messung im Krankenhaus oder der Arztpraxis vor Aufregung an.
Dieses nach der Berufstracht von Ärzten und Schwestern auch als "Weißkittel-" oder als Praxis-Hochdruck bezeichnete Phänomen ist gar nicht so selten und scheint bei Diabetikern sogar besonders häufig vorzukommen.
Ausschließen lässt sich ein solcher Weißkittel-Effekt entweder durch Blutdruck-Selbstmessungen zuhause oder am besten gleich durch eine 24-Stunden Blutdruckmessung.
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6. Kann ich selbst einen Bluthochdruck erkennen? |

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Es ist bezeichnend für den Bluthochdruck, daß stärkere Beschwerden meist völlig fehlen.
Bei sehr hohem Blutdruck treten jedoch meist die typischen Symptome auf:
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Kopfschmerz (meist in der Frühe und im Bereich des Hinterkopfes) |
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Starkes Herzklopfen in Ruhe |
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Ohrensausen |
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Schwindel |
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Häufiges Nasenbluten |
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Luftnot |
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Rotes Gesicht, rote Augen |
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Aggressivität |
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Schweißausbrüche
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7. Was bringt mir eine Behandlung meines erhöhten Blutdrucks? |

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Vieles! Indem der Blutdruck normalisiert wird, kann die Gefahr eines Schlaganfalls, eines Herzinfarktes oder einer Durchblutungsstörung in den Beinen vermieden werden.
Ebenso können diabetesbedingte Folgeerkrankungen reduziert werden oder ein schnelles Fortschreiten verhindert werden!
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8. Kann ich meinen Blutdruck auch selbst messen? |

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Ja! Es ist sogar besser wenn Sie die Blutdruckkontrolle selbst übernehmen. Jeder den einen Bluthochdruck hat, sollte den Behandlungserfolg selbst regelmäßig kontrollieren.
Die richtige Blutdruckmessung können Sie mit etwas Übung schnell selbst erlernen. Neue Geräte sind leicht zu bedienen und erleichtern Ihnen auch den Umgang der Selbstmessung.
Außer der Selbstmessung gibt es noch ein wichtiges Instrument zur Blutdrucküberwachung: die Langzeit- Blutdruckmessung. Hier wird über 24 Stunden der Blutdruck in gewissen Zeitabständen gemessen und mit einem Recorder aufgezeichnet. Diese Messung gibt uns Aufschluß über das gesamte Blutdruckverhalten.
Es hat sich herausgestellt, dass bei Menschen mit Diabetes der natürliche Blutdruckabfall in der Nacht fehlt- evtl. er sogar noch ansteigt gegenüber den Tag-Werten! Dies belastet erheblich das Gefäßsystem und muß entsprechend behandelt werden.
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9. Wie messe ich richtig? |

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Der Blutdruck sollte im Sitzen gemessen werden. Messungen im Liegen oder Stehen ergeben andere Werte und werden nur bei speziellen medizinischen Fragestellungen vorgenommen. |
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Der Oberarm sollte beim Anlegen der Blutdruckmanschette weitgehend unbedeckt sein. Messungen durch den Hemdsärmel oder bei abgeschnürtem Oberarm ergeben falsche Werte. |
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Die Blutdruckmanschette muss die richtige Größe haben, diese richtet sich nach dem Umfang des Oberarms! Wer eine zu kleine Blutdruckmanschette verwendet, riskiert fälschlicherweise zu hohe Blutdruckwerte zu messen (passende Grössen s. Tab. 2). |
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Hektik verfälscht die Werte! Vor der Messung sollten Sie einige Minuten ruhig und entspannt sitzen! |
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Haben Sie sich ein neues Handgelenksgerät angeschafft, sollten sie zunächst die damit gemessenen Werte mit der Oberarmmessung mit ihrem alten Gerät abgleichen.
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Tab. 2:
Manschettenmaße für die Oberarm-Blutdruckmessung beim Erwachsenen
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Oberarmumfang
(cm) |
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Gummiteil der Manschette
Breite x Länge (cm)* |
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| < 35 |
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12-13 x 24 |
| 33-41 |
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15 x 30 |
| > 41 |
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18 x 36 |
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| * die angegebenen Längen sind Mindestmaße |
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10. Und was kann ich dabei mithelfen?? |

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Vieles! Sie können ganz entscheidend mithelfen indem Sie ein paar Empfehlungen täglich "beherzigen".
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den Blutdruck messen
Da der Blutdruck sehr schnell wechseln kann, sind häufige Messungen für Sie wichtig. Nur die regelmäßige Kontrolle gibt Ihnen und Ihrem Arzt die Gewißheit, daß ihr Blutdruck normal ist bzw. richtig eingestellt ist. Bitte notieren Sie alle gemessenen Werte auf. |
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richtig Essen und Trinken
Durch eine Umstellung der Ernährung auf eine obst- und gemüsereiche Mischkost und ein sparsamer Umgang mit Salz und fetthaltigen Nahrungsmitteln kann nachweislich der Blutdruck gesenkt werden.
Wählen sie auch kochsalzarme Mineralwässer aus. Auch der Einsatz hochwertiger Pflanzenfette (wie z. B. Rapsöl, Distelöl ...) ist von Vorteil.
Wöchentlich ist eine Fischmahlzeit zu empfehlen.
Und ganz wichtig; versuchen Sie Ihr Normalgewicht anzustreben, das geht natürlich leichter mit ... |
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körperlicher Bewegung.
Gut geeignet sind: Radfahren, gymnastische Übungen, Wandern, Schwimmen, Dauerlauf, Walking, Treppen laufen. Nutzen Sie jede Gelegenheit sich zu bewegen. |
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Ohne Rauch geht's auch!
Versuchen Sie weniger zu rauchen - am besten wäre natürlich ganz aufzuhören. Rauchen selbst führt nicht zu einer Blutdruckerhöhung, schädigt aber massiv die Gefäßwände. |
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und lassen Sie mal öfters wieder die Seele baumeln...
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Diabeteszentrum Heidelberg e.V., November 2003
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